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E-Learning verstehen

Wir möchten Sie so beraten, dass Sie selbst ein Experte in Sachen E-Learning werden.

Warum ist das Thema eigentlich so komplex und warum raten wir Ihnen so dringend, unsere Beratung in Anspruch zu nehmen?

Das hat nach unserer Einschätzung damit zu tun,

  1. dass nicht-technische Themen unglücklich mit technischen Themen verknüpft werden,
  2. dass es viele Mitspieler gibt und nicht jedermann gewohnt ist, abteilungsübergreifende Projekte durchzuführen und
  3. dass die Anbieter in diesem Markt nicht zimperlich damit sind, Fachchinesisch zu nutzen und viele, viele Fragen für immer ungeklärt bleiben.
Eine typische Ausgangssituation ist zum Beispiel eine Firma, in der bisher nur per Klassenraumtraining geschult wird. Egal ob mit eigenen oder fremden Trainern, oft mit PowerPoint-Vorträgen und Feedback-Formularen am Ende. Die eine Abteilung verlangt die Teilnahme, die andere lässt dem Angestellten freie Wahl. Die einen teilen Zertifikate aus, die andere nicht. Die einen prüfen das Gelernte mit einem Test ab, die anderen nicht.

Wie in einer Firma gelernt wird, kann man unter dem Begriff „Lernkultur“ zusammenfassen. Bis zur Einführung von E-Learning, ist die Lernkultur oft eine unausgesprochene, historisch gewachsene und uneinheitliche Angelegenheit verschiedener Abteilungen oder Mitarbeiter.

Nun soll E-Learning eingeführt werden. Das Wort schreibt sich mit einem einzigen E und einem langen „Learning“, in der Realität wird auf einmal das E zum Wichtigsten und die Technik übernimmt die Kontrolle, ganz zu Unrecht, wie wir Ihnen gerne zeigen möchten.

Jetzt wird die Ausgangssituation, die menschengesteuert war, in eine computergesteuerte Situation übertragen. Die Software (hier könnte man an ein LMS denken), soll zunächst die Realität abbilden. Das ist schon fast unmöglich, da die Realität oft noch nicht fassbar ist – viele Firmen bemerken erst jetzt, dass sie keine Lernkultur „beschrieben“ haben, sondern erlauben, was funktioniert.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Software sehr mächtig ist und man damit viel mehr in Sachen Lernkultur machen kann, als zuvor. Man sieht sich also Fragen gegenüber, die man schon längst einmal hätte unternehmensweit klären müssen (wer darf lernen, gibt es Zertifikate, darf getestet werden, wer nicht kommt, der…) und neue, noch nie da gewesene Fragen (werden nur SCORM-kompatible Kurse eingesetzt, machen wir Blended Learning, wo werden die Daten gespeichert, wer hat darauf Zugriff…)

Und um es noch komplizierter zu machen, die Software ruft die IT-Abteilung auf den Plan und nicht jeder, der mit Weiterbildung zu tun hat, fühlt sich da wohl, und es gibt auf einmal viele, viele Mitspieler. Exemplarisch können Sie das auf der folgenden Seite sehen.

Darum glauben wir, dass eine herstellerunabhängige Beratung wirklich sinnvoll ist. Und da wir versuchen, in all unseren Angeboten so transparent wie möglich zu sein, zeigen wir auf der übernächsten Seite ein paar Szenarien, wie eine Beratung aussehen könnte und was die verschiedenen Möglichkeiten kosten.