
E-Learning Tools
Die Vorstellung darüber, was E-Learning eigentlich bedeutet, bestimmt in der Regel auch die Auswahl der Tools.
Es gibt zum Beispiel den wysiwyg-Typ
. Das sind Menschen, die am Bildschirm sehen wollen, wie sie Texte und Bilder verschieben und anordnen. Da Browser so nicht arbeiten, werden Programme dazwischen geschaltet und der Output ist daher oft eine kompilierte nicht einsehbare Datenansammlung.
Oder es gibt den Flash-Typ. Bei diesen Menschen spielen die schönen fließenden Bewegungen der Oberfläche und glanzvolle Animationen eine wichtige Rolle. Der Output besteht, wie der Name schon andeutet, aus Flashdateien.
Und dann gibt es – neben vielen weiteren Typen - den bodenständigen Typ. Diese Menschen begreifen den Browser als das Präsentationstool der Inhalte und sie versuchen mit den browsereigenen Mitteln, die Inhalte als Lernkurse darzustellen. Wir bekennen uns ganz eindeutig zu dieser letztgenannten Kategorie.
Die Online-Kurse sollten nach unserem Verständnis das Browser-Feeling wiederspiegeln, d.h. es gibt nicht wie beim CBT (Computer Based Training) eine festgelegte Bildschirmfläche, in der sich alles abspielt, sondern der Lerner scrollt unter Umständen eine Seite oder mehr nach unten, so wie es der Inhalt verlangt. Der Inhalt regiert die Form, nicht umgekehrt. Die Inhalte sind auch alle aufrufbar, es gibt nicht die Einschränkung, dass ein Inhalt erst erreicbar ist, wenn ein anderer Inhalt bearbeitet wurde. Die Navigation ist intuitiv und muss nicht erlernt werden, in maximal drei Klicks ist man am gesuchten Inhalt.
Animationen von Text oder von grafischen Elementen nur um der Animation willen (siehe PowerPoints berühmte fliegende Aufzählungspunkte) werden spärlich oder gar nicht verwendet. Es geht um ernsthaftes Lernen für ernsthafte Lerner. Daher wird auch mehr Wert auf das Aha-Erlebnis im Kopf des Lerners gelegt – etwas das wir aktives Lernen nennen. Wenig verwendet werden Flashfilme, die den Lerner zum passiven Zusehen zwingen.
Dieser Philosphie folgend haben wir uns für die Tools von ReadyGo Inc.
entschieden.
- das Autorentool WebCourse Builder (kurz WCB) und
- die Trackingsoftware Server Side Testing (kurz SST).
Mit dem Autorentool werden Online- Kursen erstellt, die ohne plug-in im Browser laufen und die dank JavaScript Aufgaben stellen und auswerten können. Solche für sich laufenden Kurse können auch Zertifikate in Abhängigkeit von Testergebnissen generieren und am Bildschirm zum Ausdruck anzeigen. Diese Kurse benötigen also nur einen Browser, alle Eingaben und Ergebnisse werden verworfen, wenn der Benutzer das Browerfenster schließt.
Was die Aufzeichnung der Lernergebnisse angeht, brauchen wir zunächst kein aufwendigens LMS. Dazu dient das Programm Server Site Testing. Durch diese Erweiterung kann man die Anbindung an einen Server herstellen. Damit kann man die eingegebnen Daten speichern, in Berichten ansehen und nach Excel exportieren. Ebenso kann man damit den Zugang zu den Kursen kontrollieren, indem man Teilnehmerlisten anlegt oder Passworte vorschaltet.
Dies alles ist für uns E-Learning.
Eine Steigerung kann dann in einem LMS liegen, in unseren Augen, eine Anschaffung, die aber gut überlegt sein will.
Wir können mit unseren Tools die wichtigsten Elemente des E-Learning Prozesses abbilden. Für Sie bedeutet das, dass Sie mit geringen finanziellen Aufwand E-Learning von der Pike auf lernen und ausprobieren können.
Wenn Sie mit unseren Tools einmal Kurse erstellt und Lernreports genutzt haben, sind Sie gewappnet, sich mit großen Systemen zu befassen – sofern Sie dann überhaupt noch Bedarf an großen und teuren Lösungen haben.
Übrigens: die Kurse, die Sie mit dem WebCourse Builder erstellt haben, laufen – und das ist getestet – mit über 96 Learn Management Systemen weltweit, können also weiter genutzt werden, auch wenn Sie sich später für ein LMS entscheiden.

